Wohnungseigentumsrecht

Was versteht man unter dem Wohnungseigentumsrecht?

Wie das Rechtsverhältnis von Wohnungseigentümern untereinander geregelt ist, hat das Wohnungseigentumsrecht im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) festgelegt. Wie die Rechtsbeziehungen zu Dritten gehandhabt werden, ist in dem Wohnungseigentumsrecht ebenso geregelt. Bei einer formellen Teilung eines Grundstücks kann durch eine Teilungserklärung das jeweilige Eigentum an den einzelnen Gebäuden oder Wohnungen zugeordnet werden. Dazu zählen sowohl Wohnräume und Flächen, die nicht für den Wohngebrauch gedacht sind, als auch das Gemeinschaftseigentum an gemeinsamen Grundstücken und Gebäuden.

Wohnungseigentumsrecht

Welche Tätigkeiten übt ein Rechtsanwalt im Wohnungseigentumsrecht aus?

Das Aufgabenspektrum eines Rechtsanwalts für Wohnungseigentumsrecht umfasst Tätigkeiten, wie beispielsweise die Ausarbeitung von Verträgen für die Eigentümer einer Wohnung sowie die Beratung derer und die rechtliche Betreuung und Begleitung bei Wohnungseigentümerversammlungen. Des Weiteren werden im Wohnungseigentumsrecht die Leistungen der Hausverwaltung ebenso wie die Stellung gegenüber den anderen Wohnungseigentümern erfasst.

Die Bedeutung des Wohnungseigentumsrechts

Als Teilgebiet des Immobilienrechts ist das Wohnungseigentumsrecht ein wichtiger Bestandteil im Rechtsbeistand. Der enorme Bedarf an Wohnräumen und die Knappheit von Grund und Boden haben das Wohnungseigentum in Deutschland gefördert. Aufgrund der immer komplexer werdenden Gesetze kommt es somit auch deutlich häufiger zu Unstimmigkeiten in rechtlicher Hinsicht. Streitigkeiten unter Wohnungseigentümern, auch Binnenstreitigkeiten genannt, befassen sich oftmals mit der Instandsetzung sowie Instandhaltung von Immobilien. Darüber hinaus werden oft Rechte und Pflichten des Verwalters des Wohneigentums in Frage gestellt und ein Anwalt eingeschaltet.